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Bill Gates hält Kapitalismus für sozial

Das Wirtschaftssystem tauge im Kampf gegen Ungleichheiten und erlaube es, Wohlstand zu verteilen, sagt der Microsoft-Gründer.

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«In Nordkorea lebt jeder ein schreckliches Leben»: Bill Gates, der zweitreichste Mann der Welt, in Berlin. (15. Oktober 2018)
«In Nordkorea lebt jeder ein schreckliches Leben»: Bill Gates, der zweitreichste Mann der Welt, in Berlin. (15. Oktober 2018)
Britta Pedersen/DPA, Keystone
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Microsoft-Gründer Bill Gates hält den Kapitalismus für das richtige Mittel, um Ungleichheiten zu bekämpfen. «In einem kapitalistischen Wirtschaftssystem kann man Steuerniveaus festlegen, um Wohlstand zu verteilen», sagte er am Montagabend vor Journalisten in Berlin.

Es sei schwer, sich ein System vorzustellen, das ebenso gut für Medizin, Elektrizität oder für die Alphabetisierung sorge. «Es gibt keinen Beweis, dass ein alternatives System gut arbeitet.»

Vergleich mit scheiternden Ländern

Gates nannte als Belege seiner These Länder, die einen Weg abseits des Kapitalismus gehen – und damit nach Ansicht vieler scheitern. In Nordkorea lebe jeder «ein schreckliches Leben». Am Beispiel von Venezuela sehe man, was es bringe, wenn die Regierung die Preise festsetze, sagte der 62-Jährige.

Der Microsoft-Gründer ist derzeit für das jährliche Treffen der wohltätigen Initiative «Grand Challenges», die er mitgegründet hat, in Berlin. Gates, der schon Milliardenbeträge für wohltätige Zwecke ausgegeben hat, galt jahrelang als reichster Mensch der Welt.

Derzeit rangiert er mit einem geschätzten Vermögen von 90 Milliarden Dollar auf dem zweiten Platz der «Forbes»-Rangliste der reichsten Menschen der Welt – hinter Amazon-Gründer Jeff Bezos (112 Milliarden Dollar).

(SDA)

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