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Berlusconi beteuert Stabilität und ruft zur Einheit auf

Rom Nach tagelangem Schweigen hat der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi am Dienstag die wirtschaftliche Stabilität Italiens beteuert und zum gemeinsamen Handeln aufgerufen.

Im Kampf gegen die europäische Schuldenkrise stehe «Italien in der ersten Reihe», sagte Berlusconi, wenngleich die Krise der Finanzmärkte ganz Europa und die europäische Einheit als solche betreffe. Die von der Regierung geplanten Sparmassnahmen würden den italienischen Schuldenberg verringern bis zum Ausgleich des laufenden Haushaltsdefizits im Jahr 2014, hiess es weiter. Italien habe ohnehin seit dem Ausbruch der Wirtschaftskrise 2009 eine weitere Erhöhung der Schulden stärker bekämpft als andere. Das Sparpaket in Höhe von rund 47 Milliarden war vor gut einer Woche vom Kabinett verabschiedet worden, es muss aber noch durchs Parlament. Der italienische Senat, in dem der Regierungschef eine sichere Mehrheit hat, soll das Paket am Donnerstag verabschieden.

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