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Bei Valartis steigt nach Chefwechsel Bedeutung italienischer Kunden Eröffnung einer Niederlassung im Tessin

Die Privatbankengruppe Valartis wird in Lugano seine dritte Niederlassung in der Schweiz eröffnen.

Mit der Präsenz im Tessin sollen insbesondere vermögende Italiener optimal betreut werden können. Dass Valartis sich gerade jetzt noch stärker an den Bedürfnissen der italienischen Kunden ausrichtet, hat auch mit dem Wechsel auf dem Chefsessel der Valartis Bank Schweiz zu tun. Deren einstiger Chef Stefan Holzer ist im Mai wegen unterschiedlichen Ansichten über die Strategie des Schweizer Valartis-Zweigs zurückgetreten. Bereits im Juni wurde dann bekannt, dass mit Vincenzo Di Pierri ein italienisch-schweizerischer Doppelbürger inskünftig die Bankgeschäfte von Valartis in der Schweiz führen wird. Diese Nominierung habe dazu geführt, dass der italienische Markt für Valartis an Bedeutung gewonnen habe, schreibt die Bank am Dienstag in einer Medienmitteilung. Getrieben werden dürfte das Wachstum bei den italienischen Kundenvermögen insbesondere durch den beruflichen Hintergrund Di Pierris: Der 62-Jährige ist Präsident der italienischen Handelskammer für die Schweiz (CCIS) und im Laufe seiner Karriere stand er schon einmal einem Vermögensverwaltungsgeschäft im Tessin vor, und zwar als er Ende der 90er-Jahre Mitglied der Geschäftsleitung der HSBC Republic Bank Schweiz war. Die Stärkung des Geschäfts mit italienischen Kunden geht aber auch einher mit der Strategie der Valartis-Gruppe, die eine Fokussierung auf die Vermögensverwaltung für wohlhabende Privatkunden und institutionelle Anleger sowie den Vertrieb von Nischenanlagenprodukten vorsieht. Früher war Valartis stark auf den Börsenhandel ausgerichtet, kurzzeitig war sie auch als Herausgeberin von Kreditkarten tätig.

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