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Basler Wirte wollen mit Direktimporten Währungsvorteile sichern Schweizer Dachverband prüft Massnahmen auf nationaler Ebene

Das Schweizer Gastgewerbe klagt, trotz Frankenstärke nicht von tieferen Einkaufspreisen bei ausländischen Produkten zu profitieren.

Um dies zu ändern, beginnt der Wirteverband Basel-Stadt als erster kantonaler Verband damit, Getränke selbst zu importieren. Dabei handelt es sich um kleine Mehrwegflaschen von Coca-Cola und Schweppes, wie der Verband am Sonntag mitteilte. Diese kosten die Gastronomen laut dem Wirteverband bis zu 30 Prozent weniger. Auch der Schweizer Dachverband GastroSuisse hat die Importpreise im Visier. «Wir prüfen ernsthaft, ebenfalls Direktimporte durchzuführen», sagte Direktor Bernhard Kuster auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. In Frage kämen dabei nicht nur alkoholfreie Getränke, sondern beispielsweise auch Bier. Das Gastgewerbe leide ohnehin schon unter dem starken Franken, so Kuster. «Da kann es nicht sein, dass die Wirte und Hoteliers auch noch daran gehindert werden, von tieferen Einkaufspreisen zu profitieren.» Auf nationaler Ebene sei der direkte Import ausländischer Produkte wesentlich anspruchsvoller als in einem einzelnen Kanton, räumte Kuster ein. «Die grösste Herausforderung ist die Logistik.» Wie der direkte Import durchgeführt werden soll, wäre noch zu klären. Im Verlauf des nächsten Jahres wird sich GastroSuisse laut Kuster entscheiden, ob er dem Beispiel des baselstädtischen Verbands folgt. Dabei werde man auch die Erfahrungen der Basler in die Entscheidung miteinbeziehen.

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