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Bank of England prüft Folgen eines «Brexit»

Die Zentralbank macht eine Studie zu einem möglichen EU-Austritt Grossbritanniens publik – versehentlich.

Machte die Studie versehentlich publik: Die Bank of England in London (Archiv).
Machte die Studie versehentlich publik: Die Bank of England in London (Archiv).
EPA/Facundo Arrizabalaga, Keystone

Die Bank of England befasst sich mit den wirtschaftlichen Auswirkungen eines möglichen EU-Austritts Grossbritanniens. Das geplante Referendum über einen Verbleib des Vereinigten Königreichs in der Europäischen Union und die Verhandlungen über Reformen mit den EU-Partnern werfe eine Reihe «ökonomischer und finanzieller» Fragen auf, teilte die Zentralbank mit. Es sei daher selbstverständlich, sich mit diesem Thema zu befassen.

Die eigentlich vertrauliche Studie der Bank of England soll durch eine Panne publik geworden sein. Eine E-Mail mit Einzelheiten zu der Untersuchung wurde angeblich versehentlich an einen Redakteur der britischen Zeitung «The Guardian» geschickt. Die Einschätzungen der Zentralbank könnten einen grossen Einfluss auf die öffentliche Debatte in Grossbritannien haben.

Die konservativen Tories von Premierminister David Cameron hatten die Parlamentswahl in Grossbritannien am 7. Mai mit absoluter Mehrheit gewonnen. Nun will die Regierung mit den 27 EU-Partnern über Reformen verhandeln und die Wähler im Vereinigten Königreich bis zum Jahr 2017 in einem Referendum über die weitere EU-Mitgliedschaft abstimmen lassen.

AFP/hvw

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