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Axpo-Tochter EGL mit tieferem Reingewinn

Das Energiehandelsunternehmen EGL hat im Geschäftsjahr 2010/11 einen Gewinnrückgang um 12 Prozent auf 22,2 Millionen

Fr. verzeichnet. Die Bruttomarge sank gegenüber dem Vorjahr um 23 Prozent auf 502,1 Millionen Franken, wie EGL am Montag mitteilte. Als Grund für den tieferen Gewinn macht das Tochterunternehmen der Axpo unter anderem einen Abschreiber in Höhe von 39,8 Millionen Fr. verantwortlich, der von Netzentgeltforderungen des Übertragungsnetzbetreibers Swissgrid herrührt. Immerhin hätten jedoch zumindest die betrieblichen Kosten um mehr als 40 Millionen Fr. verringert werden können, schreibt EGL weiter. Die tiefere Bruttomarge erklärt sich das Unternehmen durch das schlechtere Ergebnis im Energiehandel und den schwachen Euro. Die Aktionäre sollen gemäss Antrag des Verwaltungsrates auf eine Dividende verzichten. Damit gemeint ist in erster Linie der Mutterkonzern Axpo, der praktisch 100 Prozent der EGL-Aktienanteile hält. Nach der vollständigen Integration in den Axpo-Konzern per Oktober 2012 ist dann die Dekotierung der EGL-Aktien von der Schweizer Börse vorgesehen.

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