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Avis steigt aus Bietergefecht um US-Autovermieter aus

Parsippany Seit fast anderthalb Jahren streiten sich Avis und Hertz um die Übernahme des US-Billigautovermieters Dollar Thrifty.

Nun hat Avis überraschend einen Rückzieher gemacht. «Angesichts der derzeitigen Marktbedingungen haben wir uns entschlossen, das Geschäft nicht weiterzuverfolgen», erklärte das Unternehmen am Mittwoch in einer Börsenmitteilung. Damit wäre der Weg für Hertz endgültig frei. Hertz hatte zuletzt ohnehin das höhere Angebot vorgelegt, das bestehend aus Barem und Aktien bei annähernd 2 Milliarden Dollar liegt. Hertz hat bereits damit begonnen, den Dollar-Thrifty-Aktionären ihre Anteilsscheine abzukaufen. Allerdings muss die Übernahme noch von der Wettbewerbsbehörde FTC genehmigt werden. Das Ringen um Dollar Thrifty startete im April 2010 und damit zu einer Zeit, in der die Autovermieter wieder gute Geschäfte machten. In der Krise waren vor allem die wichtigen Geschäftsreisenden ausgeblieben. Nun lasten allerdings neuerliche Sorgen über einen Abschwung auf der Weltwirtschaft. Zudem hat Avis gerade erst die Übernahme ihrer gleichnamigen europäischen Schwestergesellschaft gestemmt.

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