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Avenir Suisse fordert «Handel statt Heimatschutz»

Die Wirtschaftsbeziehungen zur EU müssten verstärkt werden, findet Avenir Suisse. Es brauche neue Handelspartner, etwa Grossbritannien.

Avenir Suisse will Binnenwirtschaft öffnen: Leiter Peter Grünenfelder.
Avenir Suisse will Binnenwirtschaft öffnen: Leiter Peter Grünenfelder.
Archivbild, Keystone

Die wirtschaftsliberale Denkfabrik Avenir Suisse fordert, dass die Schweiz mehr auf «Handel statt Heimatschutz» setzt. Die Offenheit der Schweiz sei die wichtigste Grundlage für ihren Wohlstand, hält Avenir Suisse in ihrer am Mittwoch veröffentlichten Publikation «Handel statt Heimatschutz» fest. Deshalb müssten die Wirtschaftsbeziehungen verstärkt werden, europäisch und global.

Für die Beziehungen zur EU schlägt die Denkfabrik ein Vertragspaket «Bilaterale Plus» vor, mit dem Rechtsungleichheiten beseitigt und der Marktzugang zu weiteren Sektoren wie Energie und Finanzdienstleistungen gesichert werden sollen.

Beziehungen zu den USA vertiefen

Bei den Freihandelsabkommen mit Ländern ausserhalb der EU fordert Avenir Suisse, dass die Schweiz neue Partnerländer ins Auge fasst, unter anderem Grossbritannien, das bekanntlich aus der EU austreten will. Vertieft werden müssten aber auch die Handelsbeziehungen zu den USA, nach der EU der zweitwichtigste Handelspartner der Schweiz.

Weiter fordert Avenir Suisse, die Binnenwirtschaft zu öffnen. Branchen, die verhältnismässig wenig dem Wettbewerb ausgesetzt seien wie etwa die Landwirtschaft und der Dienstleistungsbereich, sollen in ihrer Entwicklung «stimuliert» werden.

SDA/pat

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