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Autokäufe bewahren UBS-Konsumindikator vor erneutem Rückgang

Die Aussichten für den Privatkonsum in der Schweiz haben sich im Oktober etwas verbessert.

Der Konsumindikator der Grossbank UBS stieg leicht um 0,09 Punkte und steht bei 0,91 Zähler. Damit befindet sich der Indikator noch immer auf tiefem Niveau, obschon er bereits im September etwas angestiegen war, wie die UBS am Dienstag schrieb. Die Auswirkungen des starken Frankens auf den Konsum waren janusköpfig: Einerseits trug der verstärkte Einkaufstourismus laut UBS zu einer schlechten Geschäftsentwicklung im Detailhandel bei. Andererseits verbilligte die Währungsentwicklung den Kauf von Autos wesentlich, was zu einem deutlichen Anstieg der Zulassung neuer Fahrzeuge ( 11,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) führte. Dieser Effekt vermochte auch die verschlechterte Konsumentenstimmung zu kompensieren. In den Monaten Juni bis August war der Konsumindikator dreimal in Folge stark gefallen. Trotz des gegenwärtig tiefen Niveaus erwartet die UBS für das laufende und das nächste Jahr ein «robustes Wachstum» des privaten Konsums von rund 1 Prozent. Die tiefen Zinsen und die anhaltende Zuwanderung hielten die Ausgaben trotz der schlechten Konsumentenstimmung hoch, hiess es. Vergangene Woche hatte die UBS ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum in der Schweiz im kommenden Jahr von 1,3 auf 0,8 Prozent gesenkt. Die UBS errechnet ihren Konsumindikator aus der Zulassung neuer Autos, dem Geschäftsgang im Detailhandel, der Zahl von Hotelübernachtungen durch Inländer, den Umsätzen eigener Kreditkarten und dem Konsumentenstimmungsindex des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO). Der Indikator weist einen Vorlauf von etwa drei Monaten gegenüber den offiziellen Zahlen auf.

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