Zum Hauptinhalt springen

Aussichten der Schweizer Industrie trüben sich ein

Nach kurzzeitig optimistischeren Prognosen Ende 2011, sieht es für die Schweizer Industrie wieder düsterer aus.

Zumindest ist der Einkaufsmanager-Index (PMI) unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten ins Jahr gestartet. Der von der Credit Suisse berechnete Wachstumsindex für den Industriesektor schloss im Januar auf einem Stand von 47,3 Zählern (saisonbereinigt), wie die Bank am Mittwoch mitteilte. Das sind 1,8 Punkte weniger als noch im Dezember 2011 als es erstmals seit August wieder aufwärts ging. Ende vergangenen Jahres hatte der Einkaufsmanager-Index auf bessere Aussichten hoffen lassen, als er die Grenze von 50 Punkten nach einer ersten Einschätzung knapp überschritten hatte. Der revidierte Wert von 49,1 Zählern liess die Hoffnungen indes wieder verblassen. Das Hin und Her der Schuldenkrise spiegle sich deutlich im Indexverlauf. Demnach sei die Industriekonjunktur nach dem markanten Schwungverlust in der zweiten Jahreshälfte 2011 inzwischen zu Stillstand gekommen, heisst es weiter. Und die weiteren Aussichten lassen auf keine Besserung hoffen: Gemäss dem aktuellen PMI-Wert müsse in den kommenden Monaten sogar mit einem Rückgang der Industrieaktivitäten gerechnet werden, prognostizieren die Ökonomen der Credit Suisse. Damit werde die Einschätzung untermauert, wonach die Schweizer Wirtschaft im laufenden Jahr nur schwach wachsen wird. Die Credit Suisse geht von einem Wachstum des Bruttoinlandprodukts von 0,5 Prozent aus.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch