Zum Hauptinhalt springen

Asien-Börsen setzen auf Griechenland-Hilfen

Tokio Die Hoffnung auf ein zweites Rettungspaket für Griechenland sowie die Lockerung der chinesischen Geldpolitik haben den asiatischen Aktienmärkten am Montag Auftrieb verliehen.

Die Tokioter Börse stieg zeitweise auf den höchsten Stand seit August. Sie verzeichnete Aufschläge von fast zwei Prozent, gab einen Teil der Gewinne bis Handelsschluss aber wieder ab. In New York blieben die Aktienbörsen wegen eines Feiertags geschlossen. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 1,08 Prozent fester bei 9485 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index rückte ebenfalls gut ein Prozent auf 819 Punkte vor. Zu den Gewinnern zählten die Stahlwerte. Nippon Steel verteuerten sich um mehr als fünf Prozent, nachdem eine Bank das Kursziel angehoben hatte. Es wurde erwartet, dass die Euro-Finanzminister bei einem Treffen in Brüssel nach langen Debatten und mehrfachen Verzögerungen grünes Licht für ein zweites Rettungspaket für das hoch verschuldete Griechenland geben werden. Auch die geldpolitische Lockerung der chinesischen Zentralbank wirkte sich positiv auf die Kurse aus. Chinesische Geschäftsbanken müssen künftig wieder weniger Reserven bei der Zentralbank vorhalten. Experten rechnen damit, dass das grössere verfügbare Kreditvolumen die Wirtschaft ankurbelt. Die Notenbank der zweitgrössten Volkswirtschaft schraubte die Mindestreserve- Anforderung für Banken um 50 Basispunkte auf 20,5 Prozent zurück. Damit haben die Institute bis zu umgerechnet knapp 50 Milliarden Euro mehr Geld zur Vergabe von Krediten zur Verfügung. An den Aktienmärkten in Südkorea, Taipeh und Singapur legten die Kurse ebenfalls zu. Auch in Hongkong und Shanghai notierten die Märkte fester.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch