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Asiatische Börsenindizes vor US-Präsidentschaftswahlen im Minus

Tokio Einen Tag vor der Präsidentschaftswahl in den USA haben sich die Anleger an den Börsen in Asien nicht aus der Deckung hervor gewagt.

Angesichts des Kopf-an-Kopf-Rennens zwischen Amtsinhaber Barack Obama und seinem Herausforderer Mitt Romney scheuten die Investoren am Montag das Risiko, nahmen Gewinne mit und schickten die Indizes auf Talfahrt. Entgegen des Abwärtstrends stieg der Preis, der für die Aktien von Toyota bezahlt wurde, nachdem Medien davon berichteten, der Autohersteller werde seine Ergebnisprognose anheben. Unmittelbar vor Veröffentlichung des Zwischenberichts stieg der Aktienkurs um 2,2 Prozent. Als Toyota nach Börsenschluss sein Ergebnis veröffentlichte, bestätigten sich die Gerüchte. Die südkoreanischen Autohersteller Hyundai und Kia traf dagegen der massive Unmut der Anleger. Die beiden Unternehmen hatten eingeräumt, den Benzinverbrauch einiger Fahrzeuge zu günstig dargestellt zu haben. Das hat neben dem Imageschaden und drohender Klagen unmittelbar kostspielige Folgen, da Hyundai und Kia den Kunden die Mehrkosten erstatten wollen. Die Aktien beider Unternehmen verloren je rund 7 Prozent an Wert. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,5 Prozent im Minus bei 9007 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,6 Prozent auf 747 Punkte. Auch die Aktienmärkte in Hongkong, Shanghai, Singapur, Taiwan und Korea mussten Federn lassen.

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