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Asiatische Börsen haken Zinssenkungen ab und geben nach

Tokio Die Aktienmärkte in Asien haben zum Wochenschluss Verluste verbucht.

Vor allem in Tokio konnten die Zinssenkungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der chinesischen Zentralbank die Anleger nicht überzeugen. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss in Tokio 0,7 Prozent im Minus bei 9020 Zählern. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,6 Prozent auf 771 Punkte. Auch die Börsen in Hongkong, Singapur, Taiwan und Korea mussten Verluste hinnehmen. Einzig der Aktienmarkt in Shanghai stemmte sich mit einem Plus von 0,5 Prozent gegen den Abwärtstrend. Die Zinssenkung der EZB sei erwartet worden, beschrieb ein Analyst das Schulterzucken der Märkte angesichts des Entscheids. Die EZB hatte am Vortag ihren Schlüsselzins auf historisch tiefe 0,75 Prozent gesenkt. Am Freitag machten sich die Anleger auf schwache Daten vom US-Arbeitsmarkt gefasst. Am Freitag standen denn auch Exportfirmen auf den Verkaufszetteln der Anleger. Die Aktien des Autobauers Honda gaben 0,7 Prozent nach, diejenigen der Elektronikbranche 1,3 Prozent. Wegen der Unsicherheiten über die Weltwirtschaft konzentrierten sich Investoren auf Werte der heimischen Industrie. So legte der Index für Baufirmen gegen den Trend 0,2 Prozent zu. Der Konzern Softbank profitierte mit einem Plus von 0,9 Prozent davon, dass die Deutsche Bank ihr Kursziel erhöhte.

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