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Arbeiter bestreiken Valrhône Logistics und damit die PAM-Läden

In der Lausanner Vorortsgemeinde Bussigny sind in der Nacht auf Dienstag die Mitarbeiter des Verteilzentrums Valrhône Logistics in einen befristeten Streik getreten.

Sie wehren sich damit gegen verschlechterte Arbeitsbedingungen und gestrichene Gratifikationen. Das Verteilzentrum wird von den Nachtschicht-Mitarbeitenden seit ein Uhr morgens bestreikt, teilte die Gewerkschaft Unia am Dienstag mit. Lastwagen mit Produkten für Westschweizer Detailhandelskette PAM verliessen das Gelände ohne abzuladen. Die 200 Mitarbeitenden von Valrhône wehren sich mit dem Streik zum einen dagegen, dass denjenigen, die weniger als durchschnittlich 4000 Franken verdienen, die diesjährige Gratifikation gestrichen wurde. Gemäss Unia entsprachen die Gratifikationen in den Vorjahren einem 13. Monatslohn. Zum anderen wehren sich die Streikenden gegen die neuen Arbeitsbedingungen. Wegen Entlassungen verschlechterten sich die Einsatzpläne, die Arbeit wurde auf sechs Wochentage verteilt und Lohnzahlungen kamen verspätet. Da die Geschäftsleitung von Valrhône bis am Montagnachmittag nicht auf diese Forderungen nicht geantwortet hatte, beschloss eine Betriebsversammlung einstimmig den Streik. Am Dienstagvormittag kam es gemäss Unia zu Kontakten mit mehreren Mitgliedern der Geschäftsleitung. Diese hätten aber der Belegschaft keine befriedigende Antworten geben können. Die Streikenden hätten deshalb entschieden, ihren Ausstand vorderhand fortzusetzen.

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