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Als erstes wird über Durchführung von Verhandlung entschieden

Im Erb-Prozess vor dem Berzirksgericht Winterthur ist es am ersten halben Vormittag darum gegangen, ob die Verhandlung überhaupt durchgeführt wird oder nicht.

Das Gericht will seinen Entscheid um 11.15 Uhr bekanntgeben. Der Beschuldigte, Rolf Erb, hatte kurz vor Prozessbeginn seine amtlichen gegen erbetene Verteidiger ausgewechselt. Er will einen Sachverständigen zur Beurteilung des Gutachtens über die finanzielle Situation beiziehen. Er fühle sich, wie wenn er sich «mit dem Sackmesser gegen einen gut ausgebildeten Samurai» verteidigen müsste, klagte Erb. Er habe das Vertrauen in die amtliche Verteidigung verloren. Deshalb habe er eine Wahlverteidigung eingesetzt. Das nötige Geld - mehrere hunderttausend Franken - habe er aus dem Umfeld seiner Lebenspartnerin erhalten. Diese Leute hätten es ungerecht gefunden, dass er sich «nicht richtig verteidigen» könne. Zudem geht es um Sekundärakten, die dem Gericht nicht vorliegen, sondern im Keller der Staatsanwaltschaft eingelagert sind. Erb machte geltend, er benötige gerade diese Unterlagen.

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