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Aktienmarkt mit Verlusten zur Wochenmitte

Der Schweizer Aktienmarkt hat zur Wochenmitte tiefer geschlossen und dabei seine Abgaben zum Handelsende hin ausgeweitet.

Zum Taucher am Nachmittag verwiesen Händler auf die mit Enttäuschung aufgenommenen Aussagen des EU-Währungskommissars Olli Rehn. Dieser hatte am Nachmittag in Brüssel zwar gesagt, dass Spanien Fortschritte mit seinen Finanzen mache. Doch die erhofften Neuigkeiten im Hinblick auf einen Hilfsantrag seien nicht gekommen. Auch der Streit unter den internationalen Geldgebern um die Schuldentragfähigkeit Griechenlands hielt am Mittwoch an. Der Leitindex SMI büsste am Mittwoch 0,68 Prozent auf 6676,96 Punkte ein. Der breiter gefasste Swiss Performance Index (SPI) tauchte um 0,66 Prozent auf 6136,15 Zähler zurück. Bei den grössten Verlierern fanden sich wegen der anhaltenden Ungewissheit rund um die Eurozone und den US-Haushalt die Bankaktien wieder. So sanken die Valoren von Julius Bär um 2,6 Prozent, jene von Credit Suisse um 2,3 Prozent und jene der UBS um 1,8 Prozent. An Terrain eingebüsst haben auch verschiedene zyklische Aktien wie Transocean (-1,8 Prozent), Swatch (-1,3 Prozent), Adecco (-1,5 Prozent) und ABB (-1,0 Prozent). Clariant-Titel hielten sich mit minus 0,4 Prozent etwas besser. Die grossen defensiven Titel schnitten für einmal uneinheitlich ab. Während Nestlé-Papiere um 0,3 Prozent und Novartis-Aktien 0,8 Prozent nachgaben, stützten die Roche-Genussscheine mit einem nur moderaten Abschlag von 0,2 Prozent den hiesigen Aktienindex. Im breiten Markt waren Unternehmensnews eher spärlich gesät. Der Industriekonzern Comet (-2,8 Prozent) hat sich anlässlich eines Investorentages neue Mittelfristziele bis 2015 gesetzt, aber gleichzeitig den Ausblick für 2012 gesenkt. Weiter im Abwärtsgang waren die Wertpapiere von Schmolz Bickenbach (-3,8 Prozent), dies wegen Spekulationen um eine bevorstehende Kapitalerhöhung. Und die Titel von Meyer Burger (-6,9 Prozent) setzten die Abgaben des Vortages fort. Auch hier wurde Marktteilnehmern zufolge das Schreckgespenst einer Kapitalerhöhung herumgereicht.

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