Zum Hauptinhalt springen

Air Berlin will mit Flottenverkleinerung 200 Millionen Euro sparen Auswirkungen auf Schweizer Flughäfen noch ungewiss

Berlin Die Fluggesellschaft Air Berlin hat am Dienstagabend angekündigt, ihre Flotte um mehr als zehn Prozent zu verkleinern.

Gleichzeitig wird die Flugleistung um vier Prozent reduziert. Durch diese Massnahmen verspricht sich das Unternehmen Einsparungen von jährlich 200 Millionen Euro. Wie die Air Berlin in einer Mitteilung präzisierte, soll die Flotte bis im Sommer 2012 von derzeit 170 auf 152 Flugzeuge zurückgestutzt werden. «Wir bewegen uns derzeit in einem turbulenten Umfeld, sowohl hinsichtlich des Wettbewerbs als auch konjunkturell», wird der seit Anfang September amtierende Konzernchef Hartmut Mehdorn zitiert. Allerdings solle weder am Kunden noch am Service oder an der Sicherheit gespart werden, führte Mehdorn am Mittwoch in einer Telefonkonferenz aus. Im Vordergrund ständen Effizienzsteigerungen und Optimierungen in der Netz- und Flottenstruktur. Am für April 2012 vorgesehenen Beitritt zur Luftfahrt-Allianz Oneworld werde aber festgehalten, so Mehdorn. Die wichtigsten Flugdrehkreuze würden in Zukunft die Flughäfen Berlin, Düsseldorf, Wien und Palma de Mallorca darstellen. Zu den Auswirkungen der angekündigten Massnahmen auf die von der deutschen Fluggesellschaft bedienten Flughäfen Zürich und Basel konnte Mehdorn noch keine Auskunft geben. 2010 zeichnete Air Berlin für 6,9 Prozent des über den Flughafen Zürich abgewickelten Passagierverkehrs verantwortlich. Sie war damit hinter der Swiss, deren Anteil 56,2 Prozent beträgt, die zweitwichtigste Gesellschaft in Kloten.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch