Ärmste Länder leiden unter Klimawandel

UNO

Die 49 ärmsten Länder (LDC) haben in den letzten zehn Jahren mehr als 14 Milliarden

Dollar verloren wegen des Klimawandels. Zu diesem Schluss kommt die UNO-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD). Die ärmsten Länder würden weniger als ein Prozent zu den weltweiten Emissionen beitragen, hingegen seien sie umso anfälliger bei den Auswirkungen, sagte Generalsekretär Supachai Panitchpakdi am Donnerstag bei der Präsentation des Jahresberichts über die LDC. So hätte sich die Anzahl Naturkatastrophen zwischen 2000 und 2010 gegenüber der Periode 1970 bis 1979 verfünffacht. Als eines der jüngstes Beispiele dient die Flutkatastrophe in Bangladesch. Weil die ärmsten Länder Verluste und Wachstums-Lücken hinnehmen müssen, brauche es finanzielle Unterstützungen für geeignete Massnahmen. Der Generalsekretär nannte die Summe von 17 Milliarden Dollar bis 2030.

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