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AFG rutscht in die roten Zahlen und stellt alles auf den Prüfstand

Der Industriegruppe AFG Arbonia Forster hat nach eigenen Angaben ein «unbefriedigendes» erstes Halbjahr hinter sich: Wegen des starken Frankens und der hohen Rohstoffpreise sind die Gewinne gesunken.

Nun stellt die Führung alle Bereiche des Unternehmens auf den Prüfstand. Bei der AFG gebe es «strategische Schwächen sowie strukturelle und organisatorische Mängel», teilte AFG am Mittwoch im Bericht zum ersten Halbjahr nach Ende der Ära des Firmenpatrons Edgar Oehler mit. Nun wollen der Verwaltungsrat und die Konzernleitung in den kommenden Monaten alle Divisionen unter die Lupe nehmen. Im Fokus haben sie dabei vor allem die Kosten sowie Innovationsmöglichkeiten, wie es heisst. Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz von AFG um 1 Prozent auf 634,6 Millionen Franken, währungsbereinigt gelang der Gruppe eine Steigerung um 6,4 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBIT) sank im Vergleich zum Vorjahr hingegen von 15,2 Millionen auf 10,9 Millionen Franken. Unter dem Strich resultierte ein Verlust von 1,4 Millionen Franken, nach einem Gewinn von 1,3 Millionen Fr. im Vorjahr. Das Ergebnis sei «enttäuschend», schreibt AFG. Dennoch ist die AFG-Führung unter dem neuen Konzernchef Daniel Frutig zuversichtlich, im Gesamtjahr 2011 das Vorjahresergebnis erreichen zu können. Frutig hat die Führung am 1. Juni anstelle von Edgar Oehler übernommen. Auch das Präsidium gab Oehler ab, dieses Amt übernahm Paul Witschi.

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