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4 Prozent mehr Konkurse wegen Insolvenz im Juli

Im Juli ist die Zahl der Firmenkonkurse aufgrund Zahlungsunfähigkeit gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent auf 368 gestiegen.

Zählt man die Konkurse hinzu, welche wegen Mängeln in der Organisation einer Firma vollzogen wurden, gab es vergangenen Monat 519 Konkurse. Die Gesamtzahl der Konkurse ist im Vergleich zum Vorjahr damit um 3 Prozent zurückgegangen, wie aus einer Mitteilung der Wirtschaftsinformationsdienstes Dun & Bradstreet vom Freitag hervorging. Da Konkurse aufgrund eines Organisationsmangels oft bei Karteibereinigungen durchgeführt werden, ist deren Zahl schwankend. Zudem liegt bei solchen Konkursen meist auch keine Zahlungsunfähigkeit der Firma vor. Von Januar bis Juli gerechnet ist die Zahl der Firmenpleiten um 6 Prozent auf 2526 gestiegen. Die Zahl der Konkurse aufgrund von Organisationsmängeln war dagegen rückläufig, wodurch sich im Total ein Anstieg der Firmenkonkurse um 3 Prozent auf 3718 ergibt. Gestiegen ist die Zahl der «echten» Konkurse dabei insbesondere in der Genferseeregion und in der Zentralschweiz. In den Kantonen Bern, Neuenburg und Solothurn war die Zahl der Pleiten dagegen sogar rückläufig.

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