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- USA Enttäuschender Arbeitsmarkt drückt US-Börsen ins Minus

New York Nach enttäuschenden Daten vom US- Arbeitsmarkt hat die Wall Street die Handelswoche am Freitag im Minus beendet.

Die US-Wirtschaft schuf im Juni weniger neue Stellen als erwartet. Die Zahl der Beschäftigten stieg nur um 80'000. Von Reuters befragte Ökonomen hatten im Schnitt mit 90'000 gerechnet. Die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit schürt Sorgen, dass die US-Konjunktur nur verhalten Fahrt aufnimmt. Ins gleiche Horn stiess IWF-Chefin Christine Lagarde, die vor immer grösseren Schwierigkeiten für die Weltwirtschaft warnte. Die Situation habe sich in den vergangenen Monaten verschlechtert. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab um knapp ein Prozent auf 12'772 Punkte nach. Der breiter gefasste S&P-500 fiel 0,9 Prozent auf 1355 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 1,3 Prozent auf 2937 Punkte. Im Wochenvergleich gab der Dow 0,8 Prozent und der S&P 0,6 Prozent nach, während der Nasdaq-Index um 0,1 Prozent zulegte. Was hat die Fed noch im Köcher? Nach den enttäuschenden Arbeitsmarktdaten erwarten Analysten nun weitere Entscheide von der nächsten Sitzung der US-Notenbank. «Aber gleichzeitig wissen wir, dass der Fed die Waffen ausgehen», sagte Tim Ghriskey, der bei Solaris Group im Investmentabteilung leitet. Bei den Einzelwerten standen KKR und Yahoo im Fokus. Der US- Finanzinvestor will den deutschen Besteckhersteller WMF kaufen und bietet fast 600 Millionen Euro für das Traditionsunternehmen. Die KKR-Aktie gab 0,6 Prozent nach. Hat Yahoo bald einen neuen Chef? Der angeschlagene Internetpionier Yahoo befindet sich auf der Suche nach einem neuen Chef im Endspurt. Die Wahl scheint auf Interimschef Ross Levinsohn zu fallen. Die Yahoo-Papiere büssten 0,4 Prozent ein. Die Papiere des Festplatten-Herstellers Seagate fielen zeitweilig um mehr als vier Prozent, grenzten die Verluste dann aber zum Handelsschluss auf 0,5 Prozent ein. Das Unternehmen hat seine Umsatzerwartung gesenkt und heizte damit Sorgen an, dass der PC- Markt noch stärker schrumpft als erwartet. Auf Talfahrt begaben sich die Anteilsscheine von Informatica. Die Dividendenpapiere des Anbieters von Datenintegrationssoftware brachen um knapp 28 Prozent ein, nachdem das Unternehmen ein schwaches zweites Quartal prognostiziert hatte.

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