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- Finanzspritze Japans Regierung plant Geldspritzen für Banken in Erdbebengebieten

Tokio Die japanische Regierung plant Finanzhilfen für Banken in den Erdbebengebieten des Landes.

Damit sollten nach einem Zeitungsbericht vom Sonntag Unternehmen in den betroffenen Regionen leichter Kredite für den Wiederaufbau erhalten. Insgesamt 72 Banken sind nach einem Bericht der Wirtschaftszeitung «Nihon Keizai Shimbun» für die staatlichen Hilfen vorgesehen. Welchen Umfang die Finanzspritze haben werde, wurde nicht genannt. Mehr als 11 Billionen Yen (rund 122 Mr. Franken) stehen noch im Rahmen eines Rettungsschirmes für Banken zur Verfügung, der 2008 nach dem Kollaps von des US-Geldinstituts Lehman Brothers beschlossen wurde. Neben Banken sollen Wirtschaftsunternehmen für den Wiederaufbau nach der Naturkatastrophe vom 11. März auch direkte zinsvergünstigte Kredite von der Regierung in Tokio erhalten. Hier ist die Rede von bis zu 10 Billionen Yen. Das Beben hat hunderte Betriebe betroffen, von Kleinunternehmen bis hin zu Autoherstellern wie Nissan. Produktionsanlagen wurden entweder beschädigt, oder die Produktion musste wegen Problemen mit der Stromversorgung in Folge der Nuklearkatastrophe im Atomkomplex Fukushima heruntergefahren oder ganz eingestellt werden.

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