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«Wir werden einige Arten Krebs so gut behandeln können wie HIV»

«Roche setzt auf die eigene Forschung», sagt Roche-Präsident Christoph Franz, 57. Bild: Reto Oeschger

Roche setzt stark auf Medikamente gegen Krebs. Wird er mittelfristig heilbar?

Wie wirkt sich das auf die Lebenserwartung aus?

Der Patentschutz hat auch kein ewiges Leben. Besonders Ihre Krebsbestseller sind von Nachahmern bedroht. Bei neuartigen Immuntherapien gegen Krebs scheint Roche in Rückstand geraten zu sein.

Hängt Roche nicht zu stark von Krebsmedikamenten ab?

Beim Blutermittel Hemlibra hat es aber Todesfälle bei Studien gegeben. Bedroht das die Absatzchancen?

Können Sie damit den Umsatzverlust kompensieren, der Ihnen durch Ablauf des Patentschutzes Ihrer drei Krebsbestseller droht?

Wirklich? Immerhin stehen 40 Prozent Ihres Absatzes auf dem Spiel.

Planen Sie dennoch Zukäufe, um Ihre Pipeline an neuen Wirkstoffen aufzubessern?

Die Kosten für die eigene Entwicklung können aber auch sehr hoch sein.

Die Margen von Roche werden also nicht sinken?

Ein Dauerkritikpunkt sind die Preise für Medikamente. Sind sie vor allem in der Schweiz nicht zu hoch?

Die Steuerreform in den USA zeigt, wie wichtig es ist, dass die Schweiz die Steuervorlage von Bundesrat Maurer umsetzt.

Christoph Franz, Verwaltungsratspräsident Roche

Die Entwicklungskosten pro Wirkstoff steigen, das Marktvolumen aber schrumpft. Wie lösen Sie dieses Dilemma?

Wie wichtig ist es für das Gewinnen der besten Talente, dass die Schweiz ein Rahmenabkommen mit der EU abschliesst?

Heisst dies, Sie würden den Hauptsitz Basel infrage stellen, wenn es kein Rahmenabkommen gäbe?

Warum?

Also droht Stellenabbau?

Was würde ein Ende der Bilateralen die Firmen kosten?

Für den Standort sind auch Steuern wichtig. Reicht die Steuervorlage 17 aus, um wettbewerbsfähig zu bleiben?

Aber die Steuervorlage 17 wird wegen der höheren Dividendenbesteuerung auch in der Wirtschaft kritisiert.

Eine letzte Frage zum ­Roche-Paket von 30 Prozent, das Novartis gehört. Tut sich da was?