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Interview mit Touristiker«Tickets mit Zeitlimit wären eine Lösung»

Die Gäste haben bezüglich Sicherheit hohe Erwartungen an die Skigebiete. Wie die kommende Saison aussehen könnte, sagt Damian Constantin, Präsident der Tourismusdirektoren.

Zweisamkeit statt Halligalli: Après-Ski wird dieses Jahr wohl ohne viel Lärm stattfinden.
Zweisamkeit statt Halligalli: Après-Ski wird dieses Jahr wohl ohne viel Lärm stattfinden.
Foto: zVg

Unsere Nachbarn schliessen vorübergehend ihre Skigebiete. Werden die Schweizer Tourismusorte aus dieser Situation Kapital schlagen?

Nein. Diese Krise hat uns gelehrt, dass man sehr rasch selbst zum Leidtragenden werden kann. Die Vertreter der Tourismusregionen des Alpenraums haben vereinbart, negative Entwicklungen bei den Nachbarn nicht auszuschlachten. Wir werden uns diesen Winter ganz auf die Schweizer konzentrieren.

Sollten unsere Skigebiete als einzige offen haben, dürfte es in den hiesigen Gondeln und Bergrestaurants eng werden. Ist dann ein Inländervorrang angezeigt?

Nein. Erstens rechnen wir nicht damit, dass die internationale Klientel zahlreich anreisen wird. Zweitens schlüge dies die ausländischen Gäste vor den Kopf, was sich später rächen würde. Wir müssen im Bewusstsein agieren, dass die auswärtigen Touristen in den kommenden Jahren wieder in die Schweiz reisen sollen.

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