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YB-Sportchef Christoph Spycher«Wir sind vielleicht doch nicht die Siebesieche»

Christoph Spycher nimmt ausführlich Stellung – zum Coronavirus und den Auswirkungen auf die Super League, zur benötigten Vorbereitungszeit nach der Pause und zum Umgang untereinander. Und er sagt, was die Menschen aus der schweren Krise lernen können. Teil 2 des dreiteiligen Interviews mit dem YB-Sportchef.

«Braucht es überhaupt einen Meister, wenn wirklich nicht mehr gespielt werden kann?», fragt Christoph Spycher skeptisch.
«Braucht es überhaupt einen Meister, wenn wirklich nicht mehr gespielt werden kann?», fragt Christoph Spycher skeptisch.
Bild: Salvatore Di Nolfi (Keystone)

Es ist nicht das erste Gespräch mit Christoph Spycher, man kennt sich seit über 25 Jahren. Aber es ist bestimmt jenes mit der aussergewöhnlichsten Anordnung. Treffpunkt ist der vielleicht schönste Ort Berns an einem wunderbaren Frühlingstag Mitte letzter Woche, unterhalb der Orangerie in der Elfenau und oberhalb der Aare. Wir sitzen auf einer Sitzbank zweieinhalb Meter auseinander, coronavirusgerecht eben, dazwischen liegt das Aufnahmegerät. Der YB-Sportchef hat viel Interessantes zu erzählen über den Umgang mit der Pandemie und die Folgen für den Sport, über die Auswirkungen auf die Young Boys und die Sorgen für alle Menschen, über Ligareform und Schwule im Fussball. Es ist ein Gespräch über viel mehr als nur die schönste Nebensache der Welt, die zurzeit nichts mehr ist als eben: eine Nebensache.

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