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Netanyahus neuer Widersacher«Wir sind dagegen. Und wir haben Einfluss.»

Er könnte Benjamin Netanyahu ernstlich gefährden: David Elhayani ist Chef der Siedler-Dachorganisation.

Das Zerwürfnis geht tief

Vom Kräuterbauer zum Politiker

7 Kommentare
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    Annemarie Mettauer

    Israel verfolgt seit der Unabhängigkeitserklärung im Mai 1948 eine knallharte Expansionspolitik auf dem Buckel der dort angesiedelten Palästinensern. In den letzten Jahren haben Ultraorthodoxe Juden im Westjordanland unzählige Siedlungen gebaut und die Welt lässt sie einfach gewähren. Hinzu kommt, dass der selbstverliebte korrupte Trump sowie Schwiegersohn und Chefberater Jared Kushner, selbst ein bekennender orthodoxer Jude, Israels Expansionspläne vorantreiben.

    Israel zündelt wieder einmal und tritt die Rechte der Palästinenser mit Füssen. Ich hoffe, dass sich das palästinensische Volk gegen dieses Unrecht wehren wird. Nach der ersten Intifada (Krieg der Steine) im 1987 folgte 2000 der zweite Aufstand, als der damalige Oppositionspolitiker Ariel Scharon den unter arabischer Verwaltung stehenden Tempelberg besuchte - eine reine Provokation.

    Die aggressive und völkerrechtswidrige Siedlungspolitik von Ministerpräsident Netanjahu und Trump wird wohl eine dritte Intifada auslösen – und die Welt schaut erneut zu und schweigt. Nur der britische Premierminister Boris Johnson hat Israel dazu aufgerufen, auf Annexionen im Westjordanland zu verzichten.

    Ich hoffe, dass Trump im Herbst nicht wiedergewählt wird und dieser Spuk bald ein Ende hat. So könnten die Pläne für eine Zweistaatenlösung vielleicht endlich realisiert werden.