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Von Bauern zu Unternehmern«Wir Kibbuzniks sind die besten Kapitalisten»

Die israelische Kibbuz-Bewegung wurde als gelebte sozialistische Utopie bekannt. Heute hat sich dort vieles verändert. Ein Besuch bei Landwirten, Öko-Pionieren und Managern.

Arbeiterinnen installieren ein Bewässerungssystem rund um neu gepflanzte Dattelpalmen. Hier im Kibbuz Samar, in der Negev Wüste nahe der Stadt Eilat.
Arbeiterinnen installieren ein Bewässerungssystem rund um neu gepflanzte Dattelpalmen. Hier im Kibbuz Samar, in der Negev Wüste nahe der Stadt Eilat.
Ethan Welty

Von der Plattform eines Hubfahrzeugs blickt Biobauer Yoni Thorne über die Dattelplantagen des Kibbuz Ketura. Wer hier leben will, in der Tradition einer gelebten sozialistischen Utopie, braucht einen besonderen Geist und Tatendrang. Die Dattelplantage mit ihren 9000 Palmen ist noch immer die wichtigste Einkommensquelle des Kibbuz. Im 1973 gegründeten Kibbuz hat man die Vision von Israels Staatsgründer David Ben Gurion umgesetzt: die Wüste grün zu machen.

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