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Berner Wirtschaftsdirektor«Wir haben einen Konstruktionsfehler im Härtefallprogramm»

Christoph Ammann (SP) hofft, dass das Bundesparlament nicht zu sehr an der Härtefallhilfe schraubt. Sonst «könnte das System kollabieren», sagt er.

Wirtschaftsdirektor Christoph Ammann (SP) kritisiert, dass die Schweizer Härtefallhilfe zu sehr auf die erste Welle ausgerichtet war (Bild von einem Anlass im April 2020).
Wirtschaftsdirektor Christoph Ammann (SP) kritisiert, dass die Schweizer Härtefallhilfe zu sehr auf die erste Welle ausgerichtet war (Bild von einem Anlass im April 2020).
Foto: PD

Der Grosse Rat will, dass auch Firmen mit einem Umsatz von 50’000 Franken Härtefallhilfe erhalten. Hat Sie dieser Entscheid überrascht?

Christoph Ammann: In dieser Deutlichkeit schon, ja. Es hat sich abgezeichnet, dass es eine Mehrheit geben könnte. Auf nationaler Ebene verlief diese Diskussion ja gleich wie auf der kantonalen. Auf den ersten Blick hat man für ein solches Anliegen Sympathien und stellt sich keine Vollzugs- oder Auswirkungsfragen.

Wieso waren Sie dennoch überrascht?

Ich hatte vermutet, dass sich das bürgerliche Lager nach den Reaktionen der Arbeitgeberseite – etwa der Berner KMU – ablehnender äussern würde.

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