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Preisunterschiede für Covid-TestsWieso der Abstrich im Emmental 40 Franken mehr kostet als im Oberaargau

Der Bund gibt klar vor, wie viel ihm Spitäler und Labors für Corona-Tests in Rechnung stellen dürfen. Wer selber zahlt, greift zuweilen tiefer in die Tasche.

Allein in Langenthal wurden seit März 2020 schon fast 14’000 PCR-Tests durchgeführt.
Allein in Langenthal wurden seit März 2020 schon fast 14’000 PCR-Tests durchgeführt.
Foto: Raphael Moser

Weit über vier Millionen Covid-Tests wurden seit Ausbruch der Pandemie in der Schweiz durchgeführt. Für den Grossteil von ihnen kommt seit Ende Juni der Bund auf. Mit klaren Vorgaben: Maximal 156 Franken darf ein Spital dem Bund für einen PCR-Test aktuell in Rechnung stellen – 50 Franken für die Probenentnahme durch das Spital, 106 Franken für die Laborleistung.

Nur, wer sich testen lässt, obwohl er oder sie weder Symptome aufweist noch mit einer infizierten Person in Kontakt gewesen ist, obwohl keine Ausbruchsuntersuchung verordnet oder explizit zum Test aufgefordert wurde, muss für die Kosten seiner Covid-Untersuchung selber aufkommen. Darunter etwa Personen, die sich im Hinblick auf eine bevorstehende Reise oder auf Wunsch des Arbeitgebers testen lassen, weil sie an einem Anlass teilnehmen werden oder weil sie vorzeitig die Quarantäne verlassen wollen.

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