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LeserreaktionenWie soll die Kundschaft ihren Lieferanten noch finden?

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu aktuellen Themen.

Dass Verkäufer ihren Standplatz zugeteilt bekommen, ist eher die Ausnahme.
Dass Verkäufer ihren Standplatz zugeteilt bekommen, ist eher die Ausnahme.
Foto: Manuel Zingg

Zu «So geht Märit in Corona-Zeiten»

Es braucht einen Fachmann

Ein Gang durch die Berner Innenstadt am Samstagmorgen zeigt ein unglaubliches Bild: drei Stände auf dem Bundesplatz, zwei an der Bundesgasse, ein Käsehändler an der Schwanengasse und drei Verkaufsstände an der Münstergasse. Dazu muss an jedem Markttag der Standort gewechselt werden. Wie soll die Kundschaft ihren Lieferanten noch finden? Abstand halten ist geboten, aber doch nicht mit 100 Metern zwischen den Händlern. Es lässt sich sicher eine sinnvollere Lösung finden. Aber dazu braucht es einen Fachmann. Peter Wenger, Bern

Zu «Wieder Hochfahren wird schwieriger als bei Swissair»

Das ist sicher nicht fair

Folgendes macht mich nachdenklich: Wird die Lufthansa von Deutschland gerettet und die Swiss von der Schweiz? Nur weil das Schweizer Kreuz und «Swiss» draufsteht gehört diese Fluggesellschaft nicht uns. Wir sollten uns gut überlegen, ob wir für diesen Preis die Swiss retten oder gleich wieder zurückkaufen sollen. Gewinne gehen nach Deutschland, die Defizite werden von der Schweiz getragen. Das ist sicher nicht fair. Hans Schmutz, Rubigen

Zum Interview mit Bundesrätin Simonetta Sommaruga «‹Vom Applaus hat man nicht gelebt›»

Sie riskieren ihre Gesundheit

Bis heute arbeiten Pflegende ohne Gesichtsmasken. Sie leisten Enormes, riskieren ihre Gesundheit und werden zum Dank miserabel entlöhnt. Das ist eine Schande. Der Bundesrat soll nicht nur an Diskussionen zu Lohnerhöhungen teilnehmen, er muss handeln. Händler exportierten 26 Tonnen Gesichtsmasken ins Ausland. Die Politikerinnen und Politiker diskutieren aber lieber darüber, ob Socken verkauft werden dürfen. Sie schulden der Bevölkerung Ehrlichkeit und dem Pflegepersonal gerechte Löhne – nicht bloss einmalige Corona-Zulagen. Die Ausgaben für die externe Durchführung der Frühlingssession könnte dem schlecht bezahlten Pflegepersonal gutgeschrieben werden. Würden die über 65-jährigen Parlamentarierinnen und Parlamentarier sowie die Risikopersonen zu Hause bleiben, hätte es im Bundeshaus genügend Raum für die Durchführung der Session. Anita Portner, Liebefeld