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Kulturnacht in BurgdorfWie immer und doch anders

Mit Maske und Ticket: So nehmen Besucher und Besucherinnen an der Kulturnacht Burgdorf teil. Das Bedürfnis nach Kultur scheint da zu sein – trotz Corona.

Das Dudap-Quintett sorgte mit einem abwechslungsreichen Programm im Rittersaal für beste Unterhaltung.
Das Dudap-Quintett sorgte mit einem abwechslungsreichen Programm im Rittersaal für beste Unterhaltung.
Foto: Brigitte Mathys

Vereinzelt spazieren Paare Richtung Schloss Burgdorf. Auch Familien mit Kindern sind noch unterwegs. Der Samstagabend scheint ruhig anzuklingen, obwohl in der Emmenstadt über 50
Konzerte, Lesungen und Ausstellungen stattfinden. Die 15. Kulturnacht ist bereits voll im Gange. Schon seit 10 Uhr morgens ist in unterschiedlichen Lokalen und Museen einiges zu sehen und zu hören. Von Rockkonzerten bis zur Modeausstellung aus Abfällen fächert sich das Programm breit
auf.

Nur zwei Konzerte

Trotz Corona ist das Grundkonzept der Kulturnacht gleich geblieben. Besucher und Besucherinnen ziehen von Ort zu Ort, um Kultur zu erleben. Und doch ist alles ein bisschen anders. Es gibt kein «Bändeli», sondern die Erwachsenen und Kinder müssen jeweils für jedes Konzert oder jede Vernissage einzeln ein Ticket kaufen. «Die letzten Jahre haben wir unzählige Konzerte besucht, dieses Jahr sind es zwei», sagt Carolin Stadler aus Burgdorf. Eigentlich sänge sie in einem Chor, doch der Dirigent ist ausgefallen. Ein weiteres Chorkonzert und die Veranstaltungen in der Kulturhalle Sägegasse mussten abgesagt werden. Zudem wurde in den Bussen nicht vorgelesen wie
ursprünglich geplant.

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