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Rätselhafter Auftritt von YBWie ein umgekehrter Handschuh

Die Young Boys dominieren beim 0:0 in Genf eine Halbzeit lang nach Belieben und bauen danach stark ab. Den Bernern ist die Kaltblütigkeit abhandengekommen.

Wieder nichts: Meschack Elia hätte die Partie allein mit seinen Chancen zugunsten der Berner entscheiden können.
Wieder nichts: Meschack Elia hätte die Partie allein mit seinen Chancen zugunsten der Berner entscheiden können.
Foto: Pascal Muller (Freshfocus)

27:2. So lautet am Ende das Schussverhältnis zwischen YB und Servette. Wer bloss diese Zahlen betrachtet, könnte zum Schluss kommen: Was für eine Dominanz der Berner! Umso erstaunlicher ist es, müssen diese am späten Samstagabend die Heimreise mit nur einem Zähler im Gepäck antreten. Aufwand und Ertrag stimmen bei den Young Boys in Genf nicht ansatzweise überein.

Nun ist Gerardo Seoane bekanntlich ein Meister der Ausgeglichenheit. Weshalb er sich trotz des enttäuschenden 0:0 nicht aus der Reserve locken lässt. Er spricht von einem kompakten und soliden Gegner, erzählt von «vielen guten Sachen», welche sein Team umgesetzt hat. Doch irgendwann sagt der YB-Trainer: «Es ist ein ungerechtes Unentschieden. Wir hatten unzählige Aktionen, waren zu wenig effizient. Das ärgert uns, das gilt es unbedingt zu verbessern.»

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