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Corona im Kanton BernWie die Regierung den Firmen doch helfen könnte

Der Regierungsrat verweist bei Corona-Wirtschaftshilfen auf den Bund. Nun fordern diverse Parteien, dass der Kanton auch selbst aktiv wird.

Natalie Imboden (Grüne, Bern) beruft sich wie die FDP auf einen Verfassungsartikel, der Massnahmen möglich machen würde.
Natalie Imboden (Grüne, Bern) beruft sich wie die FDP auf einen Verfassungsartikel, der Massnahmen möglich machen würde.
Foto: Beat Mathys

200 Millionen Franken sind nicht genug. Diese Botschaft sendete die Berner Kantonsregierung in den letzten Wochen konstant in Richtung Bund. In ihrer Vernehmlassungsantwort zur Covid-Härtefallverordnung fordert sie mindestens eine Milliarde Franken für die Unterstützung besonders betroffener Unternehmen. Und anders als zurzeit vorgesehen, sollen die Kantone den Betrag des Bundes nicht verdoppeln, sondern lediglich 20 Prozent beisteuern.

Stand jetzt würden besonders betroffene Firmen im Kanton Bern 23 Millionen Franken vom Bund erhalten. Verdoppelt sie der Kanton, stehen 46 Millionen Franken zur Verfügung. Für den Berner Wirtschaftsdirektor Christoph Ammann (SP) ist das bloss ein Tropfen auf den heissen Stein: «Das ist ein Betrag, mit dem wir den definierten Anspruchsgruppen – und da sprechen wir bloss vom Tourismus, der Event- und der Reisebranche – knapp einen Monat lang die Fixkosten bezahlen könnten», sagte er in einem Interview mit dieser Zeitung.

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