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Viehmärkte im Kanton BernWeshalb in der Corona-Krise die Rinder vor den Kindern kamen

Bevor klar war, wie der Kanton Kitas unterstützen will, regelte er die Beiträge für die Schlachtviehvermarktung. Das sorgt für Kritik.

Schlachtviehmärkte wie jener hier in Burgdorf sind zurzeit wegen der Corona-Pandemie verboten.
Schlachtviehmärkte wie jener hier in Burgdorf sind zurzeit wegen der Corona-Pandemie verboten.
Foto: Andreas Marbot

Am 22. April war es so weit: Kindertagesstätten und Eltern erfuhren, wie der Kanton Bern sie in der Corona-Krise unterstützen wird. Sie hatten ungeduldig auf den Entscheid gewartet. Deshalb war ein anderer Beschluss, den die Berner Regierung eine Woche zuvor gefällt hatte, einigen Politikern sauer aufgestossen: «Während die Situation für unzählige Selbständige, Veranstalter, Gastronomie oder Kindertagesstätten ungelöst ist, sorgt der Kanton Bern schon mal dafür, dass die Schlachtviehmarktsubventionen trotzdem fliessen», twitterte GLP-Grossrat Michael Köpfli (Wohlen) am 17. April.

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