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«Pädophilie»-TweetWer Schwule diskriminiert, landet beim Nachrichtendienst

Weil ein 18-Jähriger einen homophoben Tweet absetzte, wird er dem NDB gemeldet. Grund ist eine veraltete Praxis.

Eine Regenbogenfahne über der Kuppel des Bundeshauses in Bern (Februar 2020).
Eine Regenbogenfahne über der Kuppel des Bundeshauses in Bern (Februar 2020).
Peter Klaunzer (Keystone)

Kaum 18 Jahre alt, twitterte sich ein EVP-Nachwuchspolitiker aus dem Thurgau ins Verderben. Er finde, machte er publik, es könne die «Pädophilie fördern», wenn gleichgeschlechtlichen Paaren erlaubt werde, Kinder zu adoptieren.

Wegen des Tweets vom letzten September wird er nun zur vielleicht ersten Person in der Schweiz, der wegen des Verbots von Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung eine Verurteilung droht. Denn im vergangenen Februar hatte das Volk zugestimmt, das Anti-Rassismus-Gesetz auf Hass gegen gleichgeschlechtliche Paare auszuweiten.

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