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Wer ist dieser Camilo Zúñiga?

Die gerne einmal aufgedrehte brasilianische Sportzeitung «Lance!» schrieb über Zúñigas bisherige Karriere – und dokumentierte das mit Zahlen.

Der Sprung mit verheerenden Folgen: Zúñiga (o.) gegen Neymar. Foto: Reuters
Der Sprung mit verheerenden Folgen: Zúñiga (o.) gegen Neymar. Foto: Reuters

Um 14.39 Uhr am Samstag verschickte die kolumbianische Delegation ihr letztes WM-Pressebulletin. Verfasst im Namen von Verteidiger Juan Camilo Zúñiga, 29, der sich durch das Foul an Stürmer Neymar den geballten Hass einer hinreichenden Mehrheit der Brasilianer gesichert hatte. «Ich bedaure die traurige Verletzung, die Neymar im Spiel zwischen Brasilien und Kolumbien erlitten hat, zutiefst», hiess es in dem von Zúñiga verfassten ­offenen Brief. Die Reue kam offenkundig zu spät. In den sozialen Netzwerken kursierten da längst nicht nur wüste, teilweise rassistische Beleidigungen und Morddrohungen gegen ihn, den Ver­teidiger aus Chigorodó. Sondern auch gegen sein Töchterlein Sofía.

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