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Wer gewinnt den «Oscar des Bergsports»?

Die Französin Catherine Destivelle, am 24.Juli 1960 in Algerien geboren, begann  mit 13 Jahren  zu klettern, und 16-jährig meisterte sie  schon  namhafte Routen wie die «Amerikanische Direkte» am Petit Dru. Als Profi-Sportkletterin gewann sie drei Mal in Folge den Bardonecchia-Cup in Italien. 1988 durchkletterte Destivelle die «Chouca at Buoux» in Frankreich, die damals als für Frauen  härteste Route der Welt galt. Weitere Besteigungen in Europa, Asien und Südamerika als erste Frau folgten. Und  1992 durchstieg sie die Eigernordwand in 17 Stunden im Alleingang.
Der Slowene Marko Prezelj wurde am 13.Oktober 1965 in Ljubljana geboren. Bereits in früher Kindheit erlernte er neugierig das Bergsteigen. Neugier leitet ihn auch heute noch.  Mixed-Routen sind ihm  am liebsten: «mixed» nicht nur im Sinne von einer Route, in der sich Schnee, Eis und Fels abwechseln. Je komplexer eine Route ist, desto mehr interessiert sie  ihn. Am Cho Oyu, einem Achttausender im Himalaya, eröffnete er  eine neue Route auf der Nordseite. Am Cerro Torre in Patagonien fand er mit Dean Potter und Stephen Koch eine neue Linie zur so genannten Kompressor-Route.
Der 1949 geborene US-Amerikaner Jeff Lowe wuchs in Ogden,  Utah, auf und wurde früh  von seinem Vater in die Geheimnisse des Kletterns und Skifahrens eingeweiht. In den goldenen Jahren des Big-Wall-Climbings gehörte er zur Kletterelite und erklomm El Capitan  in den späten 1960ern. Nach diversen Erschliessungen  wechselte er 1973 zum Free Climbing. Viele der rund 500 Erstbesteigungen durch Jeff Lowe konnten auch von den weltbesten Kletterern nicht wiederholt werden. Im Eisfallklettern war Lowe ein Pionier. In der Eigernordwand eröffnete er  1991 die Route «Metanoia».
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