Zum Hauptinhalt springen

Repression auf Kuba«Sonst ist es zu spät»

In Havanna ist eine Gruppe von Oppositionellen in den Hungerstreik getreten. Sie protestieren gegen die Verurteilung des Rappers Denis Solís. Da ein Aktivist auch nichts mehr trinkt, droht die Aktion tragisch zu enden.

Der kubanische Rapper Denis Solís, wegen Beamtenbeleidigung in einem Schnellprozess zu 8 Monaten Gefängnis verurteilt.
Der kubanische Rapper Denis Solís, wegen Beamtenbeleidigung in einem Schnellprozess zu 8 Monaten Gefängnis verurteilt.
Foto: PD

Bei einem Telefongespräch mit dieser Zeitung klingt die kubanische Schriftstellerin Katherine Bisquet verzweifelt. Seit vier Tagen ist die 28-Jährige im Hungerstreik. Vier weitere Aktivistinnen und Aktivisten der oppositionellen Künstlergruppe San Isidro nehmen schon seit mehr als sechs Tagen keine Nahrung zu sich.

Einer von ihnen der Performancekünstler Luis Manuel Otero Alcántara – trinkt auch nichts mehr. Am Mittwoch gaben die Aktivisten von San Isidro auf sozialen Medien bekannt, dass sich sein Gesundheitszustand dramatisch verschlechtere. «Er ist bereit, bis zum Äussersten zu gehen», sagt Bisquet.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.