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Altersarmut im OberaargauWenn es zum Leben knapp reicht

Je älter man ist, desto höher ist das Armutsrisiko in der Schweiz. Ganz besonders gilt das für Frauen. Eine exemplarische Geschichte.

Altersarmut ist nicht nur eine ökonomische Kategorie, sondern vielmehr eine gesellschaftliche: Unsichtbarkeit und Einsamkeit sind ihre Ausprägungen.
Altersarmut ist nicht nur eine ökonomische Kategorie, sondern vielmehr eine gesellschaftliche: Unsichtbarkeit und Einsamkeit sind ihre Ausprägungen.
Foto: Beat Mathys

Das Abgleiten in die Armut, es erfolgt nicht zwingend auf einen Schlag. Wer jedoch mal ins Rutschen kommt, für den gibt es oft keinen Halt mehr. Dafür steht exemplarisch die Geschichte von Elisabeth Müller aus dem Oberaargau: Nach dem frühen Tod ihres Ehemannes bleibt die Hausfrau mit zwei kleinen Kindern zurück. Sie zieht sie alleine gross, lebt bescheiden und geht arbeiten – und kommt über all die Jahre doch nie auf einen grünen Zweig. Dann der Sturz in eine Depression, es folgt ein Suizidversuch, sie kann nicht mehr arbeiten, kommt in die IV.

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