Zum Hauptinhalt springen

Armut in LangenthalWenn die Rückkehr immer schwieriger wird

Die Zahl der Sozialhilfebeziehenden ist 2019 leicht gesunken. Sorgen bereitet den Fachleuten, dass mehr Menschen länger auf Hilfe angewiesen sind.

Keine rosigen Aussichten: Sozialamtsvorsteher Thomas Eggler rechnet mit einem verzögerten Anstieg der Sozialhilfefälle.
Keine rosigen Aussichten: Sozialamtsvorsteher Thomas Eggler rechnet mit einem verzögerten Anstieg der Sozialhilfefälle.
Foto: Raphael Moser

Würde man nur die Anzahl Fälle und die Quote betrachten: Die jüngsten Zahlen der Sozialhilfe in Langenthal gäben Anlass zur Freude. Mit 1033 Personen ist 2019 nicht nur die Zahl der Bezügerinnen und Bezüger erneut leicht zurückgegangen. Auch die Sozialhilfequote hat mit noch 6,65 Prozent einen neuerlichen Rückgang verzeichnet.

Nur: Gelöst sind die Probleme damit nicht, wie Amtsvorsteher Thomas Eggler und Fachbereichsleiter Heinz Rubin im Gespräch verdeutlichen. Zwar schneidet die Stadt, deren Sozialamt auch die Gemeinde Lotzwil angeschlossen ist, bezüglich Rückgang auch im kantonalen Vergleich gut ab: Während die Sozialhilfequote in der Oberaargauer Kleinstadt innerhalb zweier Jahre um fast 0,7 Prozent abgenommen hat, waren es kantonsweit gerade einmal gut 0,2 Prozent. Allerdings liegt die Quote in Langenthal damit noch immer weit über dem kantonalen Schnitt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.