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Corona und Sans-PapiersWenn das Geld nicht fürs Essen reicht

Durch die Corona-Krise verloren viele Sans-Papiers ihre Arbeit. Jetzt fehlt ihnen Geld für Essen und Miete. Daran werden die Lockerungen nicht viel ändern.

Fürchtet um seine Existenz: Juan Torres ist Sans-Papiers und hat durch die Corona-Krise seine Gelegenheitsjobs verloren.
Fürchtet um seine Existenz: Juan Torres ist Sans-Papiers und hat durch die Corona-Krise seine Gelegenheitsjobs verloren.
Foto: Nicole Philipp

Sicher habe er sich nie gefühlt, auch vor der Corona-Pandemie nicht, sagt Juan Torres: «Alles, was ich will, ist, Probleme zu vermeiden.» Doch mit Corona sei alles schwieriger. «Es gibt keine Arbeit mehr. So gibt es keine Möglichkeit, Geld zu verdienen.» Juan Torres heisst eigentlich anders. Er lebt ohne Aufenthaltsgenehmigung irgendwo in der Region Bern, als sogenannter Sans-Papiers. Das Gespräch mit ihm findet über Videotelefonie statt, die Berner Beratungsstelle für Sans-Papiers hat dafür einen Raum zur Verfügung gestellt. Torres spricht Englisch.

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