Neue Berufe: ein Blick in die Kristallkugel

Zukunftsberufe

Der Fortschritt der Digitalisierung und die Revolution der künstlichen Intelligenz prägen die Arbeitswelt. Bestimmte Aufgaben sind automatisierbar, andere nicht. Welche Auswirkung hat diese Entwicklung auf den Arbeitsmarkt?

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(Bild: Adobe Stock)

Die Unternehmensberatung Cognizant mit Hauptsitz in den USA hat makroökonomische, politische, soziologische und kulturelle Trends analysiert und zukünftige Berufsfelder aufgespürt. Unter dem Titel «21 Jobs der Zukunft – ein Leitfaden, wie man einen Arbeitsplatz findet und ihn in den nächsten 10 Jahren behält» hat Cognizant diese Berufe zusammengefasst. Gemäss dieser Studie sollen im Zug der Revolution der künstlichen Intelligenz nicht nur Berufe wegfallen, sondern auch neue Arbeitsfelder entstehen. Coachen, Umsorgen und Vernetzen prägen künftige Tätigkeiten. Das lässt darauf schliessen, dass trotz technologischem Zeitalter die menschliche und die persönliche Note noch immer wichtig sein werden.

Cyber-Stadtplaner und Co.

Unter den beschriebenen Zukunftsberufen sind vor allem Technologieexperten wie der Cyber-Stadtplaner gefragt. Dieser soll sicherstellen, dass Biodaten, Einwohnerdaten und Inves­titionsgüterdaten in den Städten ungehindert fliessen können. Der Cyber-Stadtplaner soll dafür sorgen, dass alle Technik- und Übertragungsanlagen störungsfrei funktionieren. Einen weiteren technischen Zukunftsberuf stellt der Datendetektiv dar. Seine Aufgabe ist es, in den betriebsinternen Daten zu recherchieren und anhand der untersuchten Informationen Vorschläge auszuarbeiten.

Im Bericht werden auch Jobprofile mit geringen bis mittleren technischen Fähigkeiten genannt, die künftig relevant sein könnten. Ein Beispiel ist der Smart-Fitness-Berater, der digitale Fitnessplattformen kennt und mittels smarter Technologien persönliche Fitnessprogramme unterstützt. Er misst nicht nur Ergebnisse, sondern berät Kunden, wie sie den maximalen Nutzen aus den persönlichen Fitnessprogrammen ziehen können. Ein anderer Beruf in dieser Kategorie ist der Spaziergänger/­Gesprächspartner. Dieser vernetzt sich mit Senioren über eine Internetplattform, unterhält sich mit älteren Menschen und begleitet sie auf Spaziergängen.

Quelle: Tages Anzeiger, Beilage BILDUNG

Weiterführende Informationen: www.bildung-schweiz.ch/topics/technik

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

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