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Ungeliebter AusweichverkehrWegen schwacher Autobahnbrücken rollt Schwerverkehr durch Dörfer

Diverse Autobahnabschnitte um Bern sind zu stark belastet und müssen geschont werden. Die Folge: Es gibt mehr Sondertransporte durch die Dörfer.

Der Worblentalviadukt auf der A1 bei Ittigen ist in die Jahre gekommen und darf deshalb nur noch beschränkt durch Schwertransporte belastet werden.
Der Worblentalviadukt auf der A1 bei Ittigen ist in die Jahre gekommen und darf deshalb nur noch beschränkt durch Schwertransporte belastet werden.
Foto: Raphael Moser

Der Albtraum jedes Lastwagenchauffeurs wurde Ende Oktober Realität. An einem Herbstmorgen krachte ein Schwertransporter beim Berner Löchligut in die Eisenbahnbrücke und kippte um. Die geladene Grossbohrmaschine war schlicht zu hoch – und passte deshalb nicht durch die Unterführung.

Verletzt wurde beim Unfall zwar niemand. Die Bergung des Riesen-Fahrzeuges war aber eine Herkulesaufgabe. Zwei Pneukräne mussten aufgeboten werden, Hunderte Meter der Worblaufenstrasse blieben gesperrt. Der Einsatz dauerte bis in den Abend hinein.

Zu hoch für die Eisenbahnbrücke: Im Oktober blieb ein Sondertransportfahrzeug im Löchligut in der Unterführung hängen.
Zu hoch für die Eisenbahnbrücke: Im Oktober blieb ein Sondertransportfahrzeug im Löchligut in der Unterführung hängen.
Foto: Kantonspolizei/zvg
Das Gleiche widerfuhr einem Transporter bereits im Sommer an selber Stelle.
Das Gleiche widerfuhr einem Transporter bereits im Sommer an selber Stelle.
Foto: Claudia Salzmann
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Es war nicht das erste Mal, dass in dieser Unterführung kurz vor dem Wankdorf ein Laster stecken blieb. Bereits ein paar Monate zuvor, im Juni, war ein Transporter an der Kante der Unterführung hängen geblieben. Schon zuvor hatte die kantonale Bau- und Verkehrsdirektion mehrfach Touchierungen verzeichnet.

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