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Wegen Gefuchtel von WM-Held Krul droht ein Nachspiel

Hollands Goalie machte auf Psychokrieg im Penaltyschiessen gegen Costa Rica. Jetzt meldet sich die Fifa zu Wort.

Versuchte mit allen Mitteln auf die Gegenspieler einzuwirken: Hollands Goalie Tim Krul in Grün. (5. Juli 2014)
Versuchte mit allen Mitteln auf die Gegenspieler einzuwirken: Hollands Goalie Tim Krul in Grün. (5. Juli 2014)
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Redete immer wieder auf die Penaltyschützen von Costa Rica ein: Tim Krul.
Redete immer wieder auf die Penaltyschützen von Costa Rica ein: Tim Krul.
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Musste sich rechtfertigen: Tim Krul gab am Sonntag nach dem gewonnenen Penaltykrimi gegen Costa Rica Auskunft zu seinem Benehmen.
Musste sich rechtfertigen: Tim Krul gab am Sonntag nach dem gewonnenen Penaltykrimi gegen Costa Rica Auskunft zu seinem Benehmen.
Keystone
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Dem holländische Nationalgoalie und Elfmeter-Held Tim Krul droht eine Untersuchung der Disziplinar-Kommission der Fifa. Das berichten diverse Medien. Sprecherin Delia Fischer erklärte am Sonntag, der offizielle Spielbericht werde abgewartet. Aber Fair Play sei der Fifa sehr wichtig.

Krul selbst ist sich keiner Schuld bewusst. «Ich habe nichts falsch gemacht, war nicht aggressiv. Ich wollt nur in ihre Köpfe kommen, das hat funktioniert», sagte der 26-Jährige an einer Pressekonferenz des holländischen Verbands.

Vor den Penaltys der Mittelamerikaner hatten sich bizarre Szenen abgespielt in Salvador. Krul versuchte jeweils mit viel Theater, den kommenden Schützen zu irritieren. Unfair, aber effektiv. In zwei Fällen wurden seine Psycho-Tricks belohnt. «Das ist nicht normal. Auf der Bank war es ganz schlimm, mit ansehen zu müssen, wie wir Chance um Chance vergeben haben. Dann halte ich zwei Elfmeter – das ist ein Jugendtraum, der wahr geworden ist. Da sieht man, dass alle 23 Kaderspieler gebraucht werden», sagte Krul nach der Nervenprobe.

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