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«Gui kann sich das vorstellen»Wechselt Hoarau zum FC Thun?

Guillaume Hoarau will in der Schweiz bleiben. So scheint auch ein Wechsel zum Absteiger aus dem Berner Oberland plötzlich eine Option zu werden.

Vielgefragter Mann: Für welchen Verein spielt Guillaume Hoarau nächste Saison?
Vielgefragter Mann: Für welchen Verein spielt Guillaume Hoarau nächste Saison?
Foto: Urs Lindt (Freshfocus)

Guillaume Hoarau hat auf seinem Instagram-Account eine Diskussion über seine Zukunft lanciert. Unter einem Foto mit den Logos der Super und Challenge League sowie den Wappen einiger Clubs schreibt er: «Leute, lasst uns reden. Ich will in der Schweiz bleiben, ich will spielen.»

Geht man nach der Mehrzahl der Kommentare, scheint es nur eine Lösung zu geben: Der FC Thun soll Hoaraus nächste und wohl endgültig letzte Station seiner Karriere werden. Doch können die Challenge League und der Oberländer Club für den 36-jährigen Stürmer überhaupt eine Option sein? «Ja, Gui kann sich das vorstellen», sagt sein Berner Marketingverantwortlicher Leander Strupler von der Agentur LS Creative auf Anfrage.

Gerber lässt sich nicht in die Karten blicken

Der FC Thun muss nach dem Abstieg zwar stark an der Sparschraube drehen. Doch auch da hat Hoarau nach dem Cupfinal im SRF-Interview eine klare Stellungnahme abgegeben: «Die Clubs haben Angst vor meinem Salär. Aber mir geht es nicht ums Geld. Vorher müssen wir uns über das Fussballerische unterhalten. Ich habe Lust weiterzuspielen und Tore zu schiessen. Darum geht es mir.» Beim FCT dürfte ihm zumindest der Platz in der Startelf schon mal sicher sein. Thuns Sportchef und designierter Präsident Andres Gerber will aber keine Spekulationen öffentlich kommentieren.

Auch wenn wohl noch viel Wasser die Aare hinabfliessen wird, bis Hoarau vielleicht einmal mit dem roten Trikot in der Stockhorn Arena auflaufen wird, scheint das schier Unmögliche doch möglich zu werden. Zumal er sein Privatleben mit einem Wechsel zum FCT nicht komplett auf den Kopf stellen müsste: Bereits jetzt lebt er in einer grossen Wohnung in Thun. Und würde es ihm ums Geld gehen, hätte er schon eine lukrative Offerte aus der Türkei annehmen können.

8 Kommentare
    Allemann

    Thun ohne Guy,hudi hui!