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Ein Schatten ihrer selbstWas von der Flüchtlingshilfe übrig blieb

Vier Jahrzehnte lang war sie die Partnerin des Kantons, im Umbau des Berner Asylwesens büsste die Heilsarmee-Flüchtlingshilfe ihren Einfluss ein. Eine Bilanz.

Die Zivilschutzanlage Hochfeld im Berner Länggassquartier war als Notunterkunft und Durchgangszentrum für Asylsuchende in Betrieb. Gegen den «Asylbunker» wurden mehrere Demonstrationen organisiert. Die Einrichtung wurde geschlossen, da das Bundesasylzentrum auf dem Gelände des Zieglerspitals ausreichend Platz bietet.
Die Zivilschutzanlage Hochfeld im Berner Länggassquartier war als Notunterkunft und Durchgangszentrum für Asylsuchende in Betrieb. Gegen den «Asylbunker» wurden mehrere Demonstrationen organisiert. Die Einrichtung wurde geschlossen, da das Bundesasylzentrum auf dem Gelände des Zieglerspitals ausreichend Platz bietet.
Foto: Christian Pfander
  • Während der Flüchtlingskrise verantwortete die Heilsarmee-Flüchtlingshilfe (HAF) 25 Kollektivunterkünfte im ganzen Kanton mit bis zu 4000 Menschen.
  • Sie entstand, als vor 40 Jahren in Sri Lanka Krieg herrschte und die Heilsarmee sich den Flüchtenden annahm.
  • Aus dem improvisierten Einsatz wuchs die grösste Asylorganisation im Kanton Bern.
  • Im April letzten Jahres hat der Kanton seine Mandate im Asylsozialbereich neu vergeben.
  • Die HAF ist in keiner der fünf Asylregionen direkt zuständig.
  • Eine Massenentlassung war die Folge; seit Ende Juni stehen noch 25 Mitarbeitende in ihren Diensten.

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