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Analyse zu Kulturanlässen Was können wir von Salzburg lernen?

Das Sicherheitskonzept der Festspiele war strikt, und es hat funktioniert. Im kulturellen Alltag wäre es allerdings kaum realisierbar.

Auf der Bühne kann man Distanz halten, im Orchestergraben nicht: Richard Strauss’ «Elektra» bei den Salzburger Festspielen.
Auf der Bühne kann man Distanz halten, im Orchestergraben nicht: Richard Strauss’ «Elektra» bei den Salzburger Festspielen.
Foto: PD

110 Veranstaltungen, ingesamt 76’500 Zuschauer, und nur ein einziger positiver Virus-Test Anfang Juli, noch vor dem Festivalauftakt: Die Salzburger Festspiele haben ihre Corona-Bilanz mit Erleichterung veröffentlicht. Von einer «Sensation» war die Rede, und fast ging vergessen, dass diese Sensation noch eine provisorische ist. Die letzte Aufführung ist eben erst vorbei, wirklich aufatmen wird man in zehn Tagen, wenn sicher ist, dass nicht zum Schluss doch noch ein Superspreader im Publikum sass. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass alles gut gegangen ist, scheint hoch.

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