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Dolmen in OberbippWas 5000-jährige DNA über Steinzeit-Berner verrät

Das Dolmengrab von Oberbipp liefert Jahre nach seiner Entdeckung neue Erkenntnisse. So stammten die Männer aus der Gegend, die Frauen nicht.

Anthropologin Sandra Lösch (links) und Archäologin Marianne Ramstein beim Dolmen in Oberbipp.
Anthropologin Sandra Lösch (links) und Archäologin Marianne Ramstein beim Dolmen in Oberbipp.
Foto: Christian Pfander

Bei der Kirche in Oberbipp steht einer der spektakulärsten Funde in der 50-jährigen Geschichte des archäologischen Dienstes des Kantons Bern. Zwischen den massigen Granitsteinen des Dolmens steht eine Laterne – wie es bei einem Grab heute üblich ist. Sie ist dort, seit das Steinzeitgrab 2014 auf die Wiese zwischen Kirche und Friedhof gezügelt wurde, weil es an seinem alten Standort weichen musste. Es ist mitten im Juli, und doch klebt der Nebel am Jurasüdfuss. Eine Frau in hellem Mantel schreitet auf den Dolmen zu. «Das fühlt sich richtig nostalgisch an», sagt Sandra Lösch, als sie Marianne Ramstein begrüsst.

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