Zum Hauptinhalt springen

35 Jahre WindowsWarum Windows nicht untergegangen ist

Vor 35 Jahren ist die erste Version von Microsofts PC-Betriebssystem auf den Markt gekommen. Sie war so schlecht, dass sie auch die letzte Version hätte sein können. Doch Microsoft hat schon damals seine grösste Tugend bewiesen: Durchhaltevermögen.

Schon zwei Jahre bevor Windows 1.0 endlich fertig war, hatte Microsoft die Werbetrommel gerührt – hier auf einem Plakat zur Computermesse Comdex von 1983. Und auch wenn es so aussieht, als ob Windows schon in der Lage gewesen wäre, Farbbilder zu bearbeiten: Das Gesicht des Mannes ist eine Spiegelung im Bildschirm.
Schon zwei Jahre bevor Windows 1.0 endlich fertig war, hatte Microsoft die Werbetrommel gerührt – hier auf einem Plakat zur Computermesse Comdex von 1983. Und auch wenn es so aussieht, als ob Windows schon in der Lage gewesen wäre, Farbbilder zu bearbeiten: Das Gesicht des Mannes ist eine Spiegelung im Bildschirm.
Foto: Microsoft

Im November 1985 war es endlich so weit: Nach einer langen und beschwerlichen Entwicklungszeit war das ambitionierte Produkt bereit für die Veröffentlichung: Microsofts eigene grafische Benutzeroberfläche, mit der Bill Gates und seine Mitstreiter dem grossen Konkurrenten Apple Paroli bieten wollten.

Zwei Jahre zuvor, im Januar 1983, hatte Apple mit dem Desktop-Computer Lisa eine eindrückliche Vorlage abgeliefert, wie Computer in Zukunft zu benutzen sein würden: mit Maus und einer Bedienoberfläche, die selbsterklärend war. Microsofts Paradeprodukt zu der Zeit war das DOS-Betriebssystem, das über den sogenannten Prompt gesteuert wurde – die Befehlseingabezeile, die man nur sinnvoll verwenden konnte, wenn man die wichtigsten Kommandos auswendig gewusst hat.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.