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Never Mind the Markets: Corona-Folgen für die SchweizWarum unser Wirtschaftseinbruch so gering ist

Bisher kam die Schweiz ökonomisch betrachtet besser durch die Krise als die Nachbarländer. Was wir daraus für 2021 lernen können – und wie die aktuelle Unsicherheit uns schadet.

Robuste Marktspieler: Die Pharmaindustrie konnte in der Krise weiter zulegen – und stabilisiert damit die Exporte.
Robuste Marktspieler: Die Pharmaindustrie konnte in der Krise weiter zulegen – und stabilisiert damit die Exporte.
Foto: Yannick Bailly (Keystone)

«Die Schweiz wird viel besser durch die Krise kommen als die Nachbarländer». So lautete meine Prognose in einem Interview vom 29. Oktober letzten Jahres auf der Finanzplattform «Cash». Die neuesten Zahlen zeigen, dass sich diese Prognose erhärtet hat (keine Selbstverständlichkeit bei ökonomischen Prognosen). Während die Wirtschaft in der Schweiz im Jahr 2020 nur um rund drei Prozent geschrumpft ist, schrumpfte das BIP in Deutschland um etwa 5 Prozent, in Österreich um etwa 7 Prozent und in Italien und Frankreich um rund 9 Prozent. Den geringen Rückgang des BIP in der Schweiz kann man schon fast als ein kleines Wirtschaftswunder betrachten. Denn auch hierzulande wurde die wirtschaftliche Tätigkeit im Zuge der Corona-Massnahmen erheblich eingeschränkt.

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